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Neuigkeiten aus Tiko, Dezember 2022

Liebe Freunde,
es ist zu viel Zeit vergangen, seit wir unseren letzten Newsletter verschickt haben. Und warum? Wir wollten Ihnen keine schlechten Nachrichten überbringen. Die Welt ist voll davon, also haben wir gewartet, bis wir einen Grund zur Hoffnung hatten, und den haben wir jetzt. Zweitens ging es unserer Redakteurin Lorraine nicht gut, aber Claire (eine Freiwillige von vor 10 Jahren) ist eingesprungen. Christoph und Rey haben auch viel geholfen – wie sie es auf so viele Arten tun – also vielen Dank an alle unsere wunderbaren Helfer, zikomo kwambiri. Und unsere besten Wünsche an Lorraine….

Liebe Freunde,

zu viel Zeit ist vergangen, seit wir unseren letzten Newsletter veröffentlicht haben. Warum? Wir wollten Ihnen keine schlechten Nachrichten überbringen, die Welt ist voll genug davon; wir haben also gewartet, bis wir einen Grund zur Hoffnung hatten – und den haben wir jetzt. Zweitens ging es unserer Redakteurin Lorraine nicht gut, aber Claire (eine Freiwillige von vor 10 Jahren) springt für sie ein. Christoph und Rey haben auch viel geholfen – wie sie es auf so viele Weise tun – also vielen Dank an all unsere wunderbaren Helfer, zikomo kwambiri! Und unsere besten Wünsche an Lorraine!

Finanzielle Herausforderungen

Als wir unsere Finanzen begutachteten, stellten wir fest, dass wir etwas tun müssten. Wir hatten lange ohne Einnahmen aus einigen unserer üblichen Quellen wie der Lodge und dem Restaurant auskommen müssen, andererseits waren die Preise für Mais und andere lokale Lebensmittel stark gestiegen. Die Ukraine ist sehr weit von Tiko entfernt, dennoch spüren wir immer noch die Auswirkungen des Krieges. Die Ukraine ist ein wichtiger Lieferant von verschiedenen Getreidesorten. Dazu gehört auch Mais, der so teuer geworden ist, dass die Menschen ihn sich nicht leisten können, um sich selbst oder das Vieh zu ernähren.

So mussten wir im August schweren Herzens ankündigen, dass wir unsere Belegschaft um ein Drittel reduzieren müssten. Wir fanden nur 18 Freiwillige, auf die wir verzichten konnten, 7 davon wollten für weniger Geld und ohne Extras weiter in Tiko arbeiten. Wir versuchen jedoch, ihnen dabei zu helfen, im Zusammenhang mit einigen unserer hoffnungsvollen Projekte Aktivitäten zu starten, mit denen sie ein Einkommen erwirtschaften können.

LÖSUNG Nr.1 DONORSEE-Programm

Sie kennen vielleicht DONORSEE, ein Hilfsprogramm, bei dem Einzelpersonen ein Video an DONORSEE schicken, das aufzeigt, was sie dringend benötigen. Wenn ihnen von einer Person in den USA oder Australien Hilfe zuteil wurde, senden sie ein persönliches Dankeschön-Video. Es stand in unseren E-Mails und Rey machte es zu seiner Herzensangelegenheit. Wie Sie sehen können, haben die Mitglieder unseres Teams sicherlich große Fortschritte im Erstellen von Videos gemacht. Hier einige Beispiele von drei vollfinanzierten Projekten:

Werfen Sie einen Blick auf all unsere anderen Mikroprojekte, die über DonorSee finanziert werden können.

Sie können Elizabeth dabei unterstützen, Bleche zu kaufen, so dass sie ihr Haus  fertigstellen kann, oder gehen Sie zum Hauptlink oben, wo Sie viele andere Projekte finden, die auf Finanzierung warten.

LÖSUNG Nr.2 Global Giving (schon seit langer Zeit eine großartige Lösung)

Dieses aktuell laufende Projekt ist bereits zu 85% finanziert: Mit Hühnerfutter gegen Klimawandel & Armut – GlobalGiving

Unser jüngstes Projekt:

Erst vergangene Woche haben wir mit Global Giving ein Projekt gegen den Hunger ausgearbeitet, nachdem wir von einer unerwarteten Quelle Hilfe bekommen hatten. Sebastian Scott (rechts mit dem Tiko-Team), der sich in Sambia als Landwirt einen  Namen gemacht hat, bot uns an, unseren Leuten beizubringen, wie man Mais richtig anbaut und auf kleiner Ackerfläche einen großen Ertrag erzielen kann. Wir würden normalerweise unseren eigenen Kompost verwenden und keinen künstlichen Dünger, der nicht so gut für den Boden ist, aber uns wurde geraten, ihn dieses Mal zu verwenden, da ein Großteil unseres Bodens degradiert und sandig ist und wir außerdem nicht genügend eigenen Dünger von unserem „18 Tage Berkeley’s Kompost“ hätten.

Wenn das Projekt funktioniert, werden wir ausrechnen, wie viele Sack Mais aus einem halben Lima (einem viertel Acre) erwirtschaftet werden können. Das Ergebnis werden wir natürlich veröffentlichen. Zu meiner Freude glaubt auch Sebastian – zumindest für das kommende Jahr – an unseren Kompost, so dass wir hoffentlich nächstes Jahr auf Kunstdünger verzichten können!

LÖSUNG Nr.3 Nico, ein Mann der Zukunft

Nico ist ein Motorrad-Weltreisender. Seine Reisen dokumentiert er in Videos, die sich mehr als 1,5 Millionen Leute auf seinem YouTube-Profil anschauen. Er hat Tiko vor drei Jahren besucht und kurz nach seinem Video über uns haben wir viele Spenden von spanischsprachigen Menschen auf der ganzen Welt erhalten, die diese Folge gesehen hatten (Klicken Sie hier dieses Video an!Nico hatte die Idee, einige der Projekte, die er auf seiner Reise um die Welt kennenlernte, zu unterstützen. Er gründet jetzt eine NGO, die ihn bei seinem Vorhaben zur Seite stehen soll.

LÖSUNG Nr.4 Federico und Otto 8 PerMille (während Covid & zukünftig Nummer 2!)

Mit dem italienischen „Otto 8 PerMille“ haben wir bereits ein Projekt abgeschlossen. Darüber können Sie hier mehr erfahren: „19 Steps Out of Poverty“. In diesem Sinne planen wir mit Hilfe von Otto 8 PerMille ein neues Projekt – wir werden Sie darüber auf dem Laufenden halten!

Lösung Nr. 5 Besondere Besucher  – unerwartet, aber sehr gut aufgenommen!

Wir haben Ihnen in unserem letzten Newsletter von einer Reihe von Freiwilligen erzählt; das Glück setzte sich fort – mit viel Gepäck und vielen Paketen!

Abgesehen vom Verteilen von Schuhen und wunderbarer Kleidung nähen wir fleißig kleine Umhängetaschen, damit wir unsere Handys nicht verlieren; Halterungen für Lesebrillen und eine neue Art von Röcken. Auch haben wir neue Bleistifte, wie Kenny sie hier vorführt.

Ein besonderes Vergnügen war die Hilfe von Hannah, die Untersuchungen zu Kindern mit schwerer und mittelschwerer Unterernährung durchgeführt hat und bei denen unser ONENEPA Wunder bewirkte. Dies wird Kindern in unserem Kleinkind-Zentrum eine große Hilfe sein, denn 43 % von ihnen sind in ihrem Wachstum zurückgeblieben. Mehr dazu im nächsten Newsletter!

LÖSUNG Nr.6 Gewächshaus für Hydrokultur-Futter

Wir haben gerade erst erfahren, dass unser Gewächshaus für Hydrokultur-Futter bereits vor Weihnachten fertiggestellt sein wird.

*Hydrokultur:
ist eine Form der Pflanzenhaltung, bei der die Pflanzen nicht in Erdreich wurzeln, sondern in wassergefüllten Behältern oder in der Natur in einem Feuchtgebiet
.

LÖSUNG Nr.7 Projekt mit Schwarzen Soldatenfliegen

UNDP hat unseren Antrag auf einen Zuschuss für ein Gewächshaus für die Larven von Schwarzen Soldatenfliegen beantwortet und Empfehlungen von offiziellen Stellen in Katete angefordert. Die meisten habe ich bereits zusammen  … nur an den Chief ist schwer heranzukommen. Weitere Infos folgen!

Wie immer ein großes Dankeschön an all unsere Unterstützer auf der ganzen Welt.

Vielen Dank an Sue aus Neuseeland, die uns unglaublich geholfen hat, als Covid zuschlug. Und sie hilft uns immer noch!

Besucherin Claudia zeigt auf diesem Foto von ihrer Abreise am Flughafen Lusaka, mit wie wenig Gepäck sie wieder heimfährt, nachdem sie zwei weitere große Koffer und eine Tasche mitgebracht hatte! Genau wie Jens und die zwei anderen wunderbaren Studenten, die er mitgebracht hat.

Dies sind Alistair (Transport) und unsere Stellvertreterin Hildah.

Würden Sie also bejahen, dass wir in Tiko zu Recht denken, WIR WERDEN ES SCHAFFEN?

Mit den besten Wünschen an all unsere Leser und Freunde, voller Dankbarkeit und von ganzem Herzen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und ein friedvolles Neues Jahr.

Eure/Ihre

Elke und das Team

Tiko online!

Für den Fall, dass Sie es noch nicht gesehen haben, hier sind unsere Links zu Facebook, YouTube und sogarAlle Informationen zu Besuchen, Freiwilligenarbeit und Räumen auf unserer Website: Tikondane.org

– Für Spendeninformationen schauen Sie bitte unter ‘Support Tiko‘, Global Giving oder unserer Fundraising-Seite bei DonorSee

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